Im Juli 2025 ist das Förderprogramm mit einer aktualisierten Auflage gestartet. Neu im Programm sind seitdem Zuschüsse für den Bereich Wärmeversorgung:
Nachbarschaften, die sich vorstellen können, eine gemeinsame klimafreundliche Heizlösung umzusetzen, können für eine entsprechende Beratung durch eine Person vom Fach einen Zuschuss beantragen. So lässt sich klären, welche Möglichkeiten für eine gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbaren Energien vor Ort vorliegen und welche Kosten im Falle einer Umsetzung entstehen. Wenn gewünscht, können außerdem für die Moderation von Eigentümerversammlungen zum Thema nachbarschaftliche Wärmeversorgung Zuschüsse in Anspruch genommen werden. Kommt für die klimafreundliche Heizlösung auch Erdwärme in Betracht, kann die erste Bohrung für Geothermie bezuschusst werden. Allerdings nur, wenn die Bohrung anschließend nicht zur Wärmeversorgung genutzt werden kann. Durch die Förderung soll das Risiko einer erfolglosen Bohrung abgemildert werden. Des Weiteren werden eine Heizlastberechnung bei Planung einer neuen Heizung sowie die Optimierung von älteren Anlagen durch einen hydraulischen Abgleich gefördert.
Die bewährten Zuschussförderungen für Photovoltaikanlagen und Dämmungen sind nach wie vor im Programm enthalten.
Unverbindliche Anfragen zum Förderbaustein Wärmeversorgung sind ausdrücklich erwünscht. Auch alle anderen Fragen zum Förderprogramm „Osnabrück saniert“ werden dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0541 323-3245 gerne durch das Team im Fachdienst Klimaschutz und Umweltplanung, Fachbereich Klima, Natur und Umwelt beantwortet.